🥋☀️ Der Gi ruht. Der Weg geht weiter.
Nach einer intensiven Trainingseinheit hängt mein alter Karate-Gi heute auf der Hotelterrasse in Dubai zum Trocknen.
Schweißgetränkt, von Sonne, Sand und vielen Jahren Training gezeichnet, erzählt er seine eigene Geschichte. Keine Geschichte von Perfektion, sondern von Beständigkeit.
Heute standen die verschiedenen Arbeitsformen der Kata Bassai Dai im Mittelpunkt. Trainiert wurden sowohl die Omote- als auch die Ura-Ausführungen sowie deren praktische Umsetzung im Kihon und in Kombinationen.
Besonderes Augenmerk lag auf:
✔ Sauberer Technik
✔ Präzisen Übergängen
✔ Korrektem Embusen
✔ Stabilen Ständen
✔ Kraftvollen Richtungswechseln
Das Herzstück des Trainings war erneut Tetsu no Koshi – die eiserne Hüfte.
Denn wahre Kraft entsteht nicht in Armen oder Beinen. Sie entsteht im Zentrum. Die Hüfte verbindet Technik, Stabilität, Timing und Kontrolle.
Nun darf der Gi ruhen.

Der Schweiß trocknet.
Der Körper regeneriert.
Der Geist wächst.
Morgen beginnt die nächste Einheit.
Denn ein Gi kann gewaschen werden.
Ein Körper kann müde werden.
Doch der Geist des Budō ruht niemals.
OSU!
Renshi Mike Stein
Rin Do Shinzen Bärenschmiede
