Renshi Mike Stein – 6. Dan
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🔥 Einführung
Der Kakato Geri ist eine der effektivsten und zugleich unterschätzten Fußtechniken im Karate.
Er nutzt die Ferse (Kakato) als harte, kompakte Trefferfläche und kombiniert Präzision, Körpergewicht und vertikale Kraft.
In der Bärenschmiede steht diese Technik nicht für Show –
sondern für Strukturbruch, Kontrolle und klare Wirkung.
🧠 Technisches Prinzip
Der Kakato Geri folgt einem klaren Bewegungsablauf:
👉 Anheben → Ausrichten → Fallen lassen
- Das Bein wird wie bei einem Mae Geri Kekomi nach vorne angehoben
- Die Ferse wird über dem Ziel positioniert
- Dann erfolgt der senkrechte Abwärtsimpuls
👉 Entscheidend ist:
Die Ferse fällt – sie wird nicht „geschlagen“
⚙️ Wichtige Details
- Trefferfläche: Ferse (Kakato)
- Bewegung: von oben nach unten (Guillotine-Prinzip)
- Standbein: fest verwurzelt – volle Bodenverbindung
- Hüfte (Koshi): treibt die Bewegung nach vorne/unten
- Oberkörper: kontrolliert, leicht nach vorne geneigt
👉 Ohne stabiles Standbein verliert die Technik ihre Wirkung.
❗ Häufige Fehler
- ❌ Standbein instabil oder „leicht“
- ❌ seitliche Bewegung (verwechselt mit Yoko-Technik)
- ❌ kein klarer Endpunkt über dem Ziel
- ❌ zu viel Schwung, zu wenig Kontrolle
👉 Kakato Geri ist präzise – nicht wild.
🎯 Wirkung & Anwendung
Der Kakato Geri dient dazu:
- Struktur zu brechen
- Gleichgewicht zu stören
- Kontrolle über den Gegner zu gewinnen
- vertikale Dominanz zu nutzen
👉 In der Bärenschmiede bedeutet das:
Kontrolle beginnt oben – Wirkung geht nach unten
🐻 Bärenschmiede Prinzip
„Die Ferse ist ein Hammer –
von oben kommt sie wie ein Donnerschlag.“
👉 Diese Technik steht für:
- Klarheit
- Direktheit
- kompromisslose Strukturarbeit
🔥 Fazit
Der Kakato Geri ist keine spektakuläre Technik –
sondern eine ehrliche, kraftvolle und kontrollierte Bewegung.
Wer sie richtig versteht, nutzt nicht nur das Bein –
sondern den gesamten Körper.
👉 Karate. Kraft. Kontrolle.

