Die hohe Kunst, ein Meister zu sein, bedeutet nicht Titel zu tragen.

Die hohe Kunst, ein Meister zu sein, bedeutet nicht Titel zu tragen.

Es bedeutet, jeden einzelnen Tag mit 300-prozentigem Einsatz in der Bärenschmiede zu stehen.

Das ist es, was uns ausmacht.

Das Feuer der Motivation brennt immer weiter.
Und Renshi Mike Stein steht dabei stets an vorderster Front.

Egal, wie viele Mitglieder trainieren.
Egal, ob das Dōjō voll oder leer ist.

Der Meister trainiert immer mit.

Denn Karate zu unterrichten bedeutet nicht nur,
Techniken zu erklären.

Es bedeutet:
Karate zu sein.

Mit Präsenz.
Mit Disziplin.
Mit Liebe zum Weg.
Und mit Verantwortung gegenüber den Schülern.

Der Meister wartet nicht darauf, dass Menschen kommen.
Er lebt den Weg — jeden Tag.

Nach vielen Jahren des Kumite verändert sich der Körper.

Mit zunehmendem Alter werden Bewegungen langsamer.
Die explosiven Kämpfe nach Punkten verlieren an Bedeutung.

Doch genau dann beginnt oft eine tiefere Reise.

Wie ein Bär nach dem Winterschlaf entsteht ein neuer Hunger:

Der Hunger nach Verständnis.
Nach Kata.
Nach Bunkai.
Nach Forschung.
Nach echter Kampfkunst.

Die Bunkai bleiben im Geist lebendig.

Die Verbindungen zwischen den Techniken.
Die Biomechanik.
Die Übergänge.
Die Reize des Nervensystems.
Die Energieflüsse.
Und die Suche nach Wegen, trotz des Alters weiterhin Leistung abzurufen.

Denn das wahre Ziel eines praktischen Budō-Lebens ist nicht Ruhm.

Das Ziel ist es,
so lange wie möglich
körperlich, geistig und charakterlich
in gutem Zustand zu bleiben.

RIN DŌ SHINZEN

Der Meister hört niemals auf zu lernen.

OSU

Renshi Mike Stein